- Schlafmedizinische Untersuchungen
Die Atmung ist ein komplexgeregelter Prozess. Sämtliche Atemfunktionen und -Kenngrößen ändern sich beim Übergang vom Wach- in den Schlafzustand und sind zudem
abhängig von der Schlaftiefe bzw. vom Schlafstadium. Störungen der Atmung insbesondere im Schlaf kommen häufiger vor als man denkt. Der Schläfer selbst nimmt die
nächtlichen Atmungsstörungen oft nicht wahr, sondern merkt erst am Tag Beschwerden wie Abgeschlagenheit, Einschränkung der Leistungsfähigkeit
und Tagesschläfrigkeit. Der Bettpartner kann oft besser beobachten: lautes oder unregelmäßige Schnarchen, Atemstillstände oder unregelmäßige Atmung.
Wir stellen Ihnen unter Selbsttests einen Schnarchtest zur Verfügung. Um diesen Test jetzt durchzuführen, klicken Sie bitte hier auf “Schnarchtest”.
Zuständig und fachkompetenter Ansprechpartner ist der Lungenfacharzt. Er führt schlafmedizinische Untersuchungen durch
und kann somit Schlafstörungen und schlafbezogene Atmungsstörungen erkennen und diagnostizieren. Je nach Schweregrad der Atmungsstörung kommen unterschiedliche Therapieverfahren zum Einsatz.
Das einfache oder primäre Schnarchen ist sehr häufig und für die Partnerbeziehung oft belastend. Das einfache Schnarchen stellt für die
Kostenträger keine Erkrankung im eigentlichen Sinne dar, so dass die Behandlungen von den Krankenkassen meist nicht übernommen werden. Aber: Schnarchen muß nicht sein !
Kommt es neben dem Schnarchgeräusch
auch zu mäßigen Einengungen der oberen Atemwege im Schlaf, so kann hierdurch die Schlaf-Struktur gestört werden, man spricht vom obstruktiven Schnarchen. Kommt es im Schlaf zu wiederholtem,
vollständigen Verschluss der Atemwege, spricht man von Schlafapnoe. Für die leichteren Fälle gibt es ebenfalls spezielle Therapieverfahren, beim schweren obstruktivem Schlafapnoe
-Syndrom ist die nächtliche Überdruckbeatmung mittels angepasster Nasenmaske das Mittel der Wahl.
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